Zitate von Haruki Murakami

Das Wichtigste ist die Kraft, sich zu konzentrieren. Ein Leben ohne die Kraft zur Konzentration ist, als ob man die Augen öffnete, ohne zu sehen.
- Haruki Murakami, Schlaf
Es gibt Dinge, die sich nicht mehr rückgängig machen lassen. Man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Ist man einmal an einem gewissen Punkt angekommen, gibt es kein Zurück mehr.
- Haruki Murakami, Südlich der Grenze, westlich der Sonne
Ein Kniff beim Unterricht mit Kindern besteht darin, sie nicht zu sehr zu loben, denn wer von klein auf ständig gelobt wird, gewöhnt sich daran und hält Lob für selbstverständlich. Man muß es klug dosieren. Außerdem darf man Kindern nichts aufzwingen, man muß sie selbst wählen lassen. Natürlich darf man ihnen nicht gestatten, von einer Sache zur nächsten zu rennen, sondern muß sie dazu bringen, durchzuhalten und nachzudenken.
- Haruki Murakami, Naokos Lächeln
Es genügt, einen einzigen Menschen von ganzem Herzen zu lieben, denn dann gibt es eine Rettung im Leben. Auch wenn man mit diesem Menschen nicht zusammen sein kann.
- Haruki Murakami, 1Q84
Die Zukunft ist für uns alle ein unbekanntes Terrain, von dem es keine Landkarte gibt. Was uns hinter der nächsten Ecke erwartet, wissen wir erst, wenn wir abgebogen sind.
- Haruki Murakami, 1Q84
Wo Leere entsteht, entsteht auch der Drang, sie zu füllen.
- Haruki Murakami, 1Q84
Vielleicht sollten wir uns lieber gar nicht treffen? [...] Wäre es nicht besser, sich nach dem anderen zu sehen, ohne sich zu begegnen? Für immer mit der Hoffnung zu leben? Denn die Hoffnung war eine kleine, aber bedeutende Wärmequelle, die den Körper bis in das Innerste zu erwärmen vermochte. Eine kleine Flamme, die man, wenn man sie mit den hohlen Händen umschloss, vor dem Wind schützen konnte. Doch der scharfe Wind der Realität konnte sie leicht ausblasen.
- Haruki Murakami, 1Q84
Nicht genau zu wissen, wonach man sucht, kann die Suche ungemein erschweren.
- Haruki Murakami, Von Männern die keine Frauen haben, Yesterday
Jeder, der etwas hat, fürchtet, es irgendwann zu verlieren, und wer nichts hat, der sorgt sich, dass er für immer nichts haben wird.
- Haruki Murakami, Wenn der Wind weht